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Sonntag, 13. November 2022

Projekt: Dampfwachsschmelzer selber bauen (v2.0)

Wie im ersten Artikel zu diesem Thema angekündigt (Link), waren im täglichen Betrieb noch ein paar kleinere Möglichkeiten zur Verbesserung der ursprünglichen Konstruktion aufgefallen:

(1) Bei uns kommen in den Honigräumen mittlerweile vermehrt Halbrahmen zum Einsatz. Die erste Schmelz-Kiste war aber nur mit Halterungen oben versehen, womit bei Befüllung mit Halbrahmen nur die Hälfte der Kiste ausgenutzt werden konnte. Zwar kann man den unteren Teil mit Resten (Drohnenschnitt, Naturbau, Säuberungsreste etc.) befüllen. 😏 Aber angesichts der steigenden Anzahl zu erneuernder Rähmchen (und steigender Strompreise!) sollte nun doch endlich eine zweite Ebene her: wo ein Vollrahmen hineinpasst, ist auch Platz für zwei Halbrahmen übereinander.

(2) Der Dampfeinlass war beim ersten Anlauf aus ungeklärten Gründen 😜 recht weit oben angebracht. Die meisten Konstrukte leiten den Dampf weiter unten ein. Da diese Kiste speziell auch für Halbrahmen genutzt werden soll, wurde der Einlass in die Mitte zwischen die beiden Ebenen verlegt.

(3) In der Praxis zeigte sich, dass ein Auslass in der Mitte der Front suboptimal ist. Besser ist es, ihn möglichst nahe an eine Ecke zu bringen. Wird die Kiste dann nach vorne und in Richtung Auslass seitlich gekippt, fliesst das Wachs besser ab.

Weil die alte Kiste noch brauchbar erschien, sollte sie umgebaut werden. Das erwies nicht als nicht haltbar, weil das Umbauprojekt leider gleich mit einem Malheur begann. 😣

Sonntag, 22. März 2020

Projekt: Einweihung Dampfwachsschmelzer (v1.1)

Mit der Frühjahrsdurchsicht war auch die Aussonderung dunkler Waben fällig. D.h. alle Rahmen, die ungeeignet für den weiteren Gebrauch waren, mussten aussortiert werden. Wie und wieso das so gemacht wird, wird in dem Eintrag über den Bau des Dampfwachsschmelzer (Link) genauer beschrieben.

Bei der Durchsicht fielen nicht allzuviele Rahmen auf (was ganz gut war, weil der konstruierte Schmelzer nicht mehr als acht davon aufnehmen kann). Insgesamt mussten vier Rahmen getauscht werden, ausserdem kam noch der Ausschnitt von zwei Drohnenrahmen aus dem Keller dazu und einige kleinere Blöcke, die letztes Jahr aus Naturwaben in einem sehr kleinen Elektro-Kerzenwachsschmelzer gewonnen wurden. Dieses Verfahren hat sich aber als zu umständlich erwiesen, die Mengen in so einem Gerät sind einfach zu klein. 😒

Sonntag, 15. März 2020

Projekt: Dampfwachsschmelzer selber bauen (v1.0, Video)

Die Wachsgewinnung ist etwas, was den meisten Hobbyimkern -speziell am Anfang- eher nicht so ins Auge fällt. Zwar fällt der Posten durchaus auf (ein Kilo kostet zurzeit etwa €20), aber er steht angesichts der zahlreichen anderen dringenderen Themen doch eher nicht im Mittelpunkt. Das erste Wachs ist meist Bestandteil der Bienenlieferung (man kauft oder bekommt meist die Bienen auf kompletten Rahmen) und bei etwa €100 pro Beute plus notwendigem Anfangszubehör fällt das nicht so ins Gewicht.

Wenn allerdings Erweiterungen fällig werden (zusätzliche Honigräume, zusätzliche Beute, mehr Rahmen) und wieder ein bis zwei Kilo Wachs auf der Rechnung stehen, kommen die ersten Überlegungen. Ist ja schon etwas teuer. 😒Wie und wo kann man was sparen? Und wie macht man das normalerweise?